# V-444645 — Gesetzgebung

**VID**: V-444645  
**VNr**: V-444645  
**Vorgangstyp**: Gesetzgebung  
**Sachgebiet (vsys)**: Informations- und Kommunikationstechnologien  
**Beteiligte Parteien/Fraktionen**: Grüne  
**Dokumente**: 5

## Pipeline-Stand

Aktueller Schritt: **2. Lesung**

| Schritt | Datum |
|---|---|
| Gesetzentwurf eingebracht | 2026-02-13 |
| 1. Lesung | 2026-02-26 |
| Ausschussberatung | 2026-05-18 |
| Beschlussempfehlung | 2026-05-18 |
| 2. Lesung ← | 2026-06-04 |
| Verkündet (GVBl) | — |

## Beschlüsse (Empfehlungen)

- **abgelehnt** · Empfehlung: ablehnung · 19/3265
  > Berliner Open-Source-Gesetz

## Dokumente

### 19/2963 – Berliner Open-Source-Gesetz (Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin)

**DokTyp**: Antrag (Gesetzentwurf)  **DokArt**: Drs  **DokDat**: 2026-02-13  **Urheber**: Bündnis 90/Die GRÜNEN (Grüne)  **vsys**: 7740  **Status**: done

**Lokurl**: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/DruckSachen/d19-2963.pdf

> Ziel des Gesetzes ist es, durch den Einsatz von Open-Source-Software die Kontrolle über die IT-Infrastruktur zurückzugewinnen, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu reduzieren und die Sicherheit durch transparente, gemeinschaftlich geprüfte Quellcodes zu erhöhen.ÄnderungsgesetzÄnderung §23a

**Stage 0**: pass=False, reason=geo_none, geo_tier=none, title_hit=False

**Akteure handelnd**: Bündnis 90/Die GRÜNEN (Grüne) (gazetteer)

**Akteure betroffen**: Bündnis 90/Die GRÜNEN (Grüne) (gazetteer, ×2)

```
Drucksache 19/2963
16.02.2026
19. Wahlperiode

Antrag

der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Berliner Open-Source-Gesetz
Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:

Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin

Das Abgeordnetenhaus hat das folgende Gesetz beschlossen:

Artikel 1
Änderung des E-Government-Gesetzes Berlin

Das E-Government-Gesetz Berlin vom 30. Mai 2016, das zuletzt durch Gesetz vom
10.07.2025 (GVBl. S. 270) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

Nach § 23 wird folgender § 23a eingefügt:
„§ 23a

Digitale Souveränität

(1) Ab dem 1. Januar 2035 sollen alle verfahrensunabhängigen und verfahrensübergreifenden
IKT- und E-Government-Maßnahmen der Berliner Verwaltung eine Software verwenden, die
Quelloffenheit garantiert, freie Nutzung, Veränderbarkeit und Weiterverbreitbarkeit
ermöglicht, und so dokumentiert ist, dass Dritte den Quellcode verstehen und
weiterentwickeln können (Open-Source-Software).
(2) Wird eine von Behörden des Landes Berlin genutzte Open-Source-Software von diesen

oder speziell für diese weiterentwickelt, ist der weiterentwickelte Quellcode unter eine
geeignete Open-Source-Lizenz zu stellen und zu veröffentlichen, soweit keine
sicherheitsrelevanten Aufgaben damit erfüllt werden, dies lizenzrechtlich zulässig ist, sowie
wirtschaftlich und technisch möglich ist.
Abgeordnetenhaus von Berlin Seite 2 Drucksache 19/2963
19. Wahlperiode

(3) Kann der Quellcode aus Gründen des Absatz 2 nicht veröffentlicht werden, ist er stattdessen als
Inner Source der für das Querschnittsfeld Digitalisierung und Prozesse zuständigen Senatsverwaltung
bereitzustellen.
(4) In einem jährlichen Bericht zum 1. Januar sind bestehende Abhängigkeiten von
proprietärer Software darzustellen sowie die jeweils geplanten oder ergriffenen Maßnahmen

zur Stärkung der digitalen Souveränität darzulegen.“

Artikel 2
Inkrafttreten

Dieses Gesetz tritt am Tage nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin
in Kraft.
Begründung

Die Abhängigkeit von proprietärer Software birgt erhebliche Risiken für die digitale
Souveränität und Sicherheit des Landes Berlin. Durch den Einsatz von Open-Source-Software
kann Berlin die Kontrolle über seine IT-Infrastruktur zurückgewinnen, Abhängigkeiten von
einzelnen Anbietern reduzieren und die Sicherheit durch transparente, gemeinschaftlich
geprüfte Quellcodes erhöhen. Aktuelle Vorfälle wie Datenschutzverletzungen und
Abhängigkeiten von ausländischen Softwareanbietern unterstreichen die Dringlichkeit dieses
Schrittes.

Berlin ist ein zentraler Standort für digitale Innovation und eine lebendige Open-Source-
Community. Durch die konsequente Nutzung und Förderung von Open-Source-Software kann
das Land Berlin diese Kompetenzen stärken, neue Arbeitsplätze schaffen und die
Wettbewerbsfähigkeit der lokalen IT-Wirtschaft erhöhen. Gleichzeitig wird die
Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-Ups und
anderen Bundesländern gefördert.

In seiner Sitzung am 26.11.2026 hat der IT-Planungsrat die Ergänzende Vertragsbedingungen
für die Beschaffung von IT-Leistungen (EVB-IT) zur Beschaffung von Open-Source-
Software beschlossen. Mit openCode besteht eine Platform die nicht nur Platz zur
Veröffentlichung von Quellcodes bietet, sondern auch mit der Open-Source-Lizenzliste
Lizenzen veröffentlicht, die von openCode und ZenDiS juristisch geprüft werden. Die
Zielvorgaben 2035 für die Umstellung auf Open-Source schaffen Planbarkeit und sind die
konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Strategie für mehr digitale Souveränität.

Berlin, den 13. Februar 2026

Jarasch Graf Ziller
und die übrigen Mitglieder der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Abgeordnetenhaus von Berlin Seite 3 Drucksache 19/2963
19. Wahlperiode

EGovG Bln a. F. EGov Bln n.F.
§ 23a Digitale Souveränität (neu)

(1) Ab dem 1. Januar 2035 sollen alle
verfahrensunabhängigen und
verfahrensübergreifenden IKT- und E-
Government-Maßnahmen der Berliner
Verwaltung eine Software verwenden, die
Quelloffenheit garantiert, freie Nutzung,
Veränderbarkeit und Weiterverbreitbarkeit
ermöglicht, und so dokumentiert ist, dass
Dritte den Quellcode verstehen und
weiterentwickeln können (Open-Source-

Software).
(2) Wird eine von Behörden des Landes
Berlin genutzte Open-Source-Software von
diesen oder speziell für diese
weiterentwickelt, ist der weiterentwickelte
Quellcode unter eine geeignete Open-
Source-Lizenz zu stellen und zu
veröffentlichen, soweit keine

sicherheitsrelevanten Aufgaben damit erfüllt
werden, dies lizenzrechtlich zulässig ist,
sowie wirtschaftlich und technisch möglich
ist.
(3) Kann der Quellcode aus Gründen des
Absatz 2 nicht veröffentlicht werden, ist er
stattdessen als Inner Source der für das
Querschnittsfeld Digitalisierung und
Prozesse zuständigen Senatsverwaltung

bereitzustellen.
(4) In einem jährlichen Bericht zum 1.
Januar sind bestehende Abhängigkeiten von
proprietärer Software darzustellen sowie die
jeweils geplanten oder ergriffenen
Maßnahmen zur Stärkung der digitalen
Souveränität darzulegen.
```

### 19/81 – Berliner Open-Source-Gesetz (Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin)

**DokTyp**: I. Lesung  **DokArt**: PlPr  **DokDat**: 2026-02-26  **vsys**: 7740  **Status**: done

**Lokurl**: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/PlenarPr/p19-081-wp.pdf

**Stage 0**: pass=False, reason=dokart:PlPr, geo_tier=none, title_hit=False

_(Protokoll-Volltext ausgelassen)_

### 19/72 – Berliner Open-Source-Gesetz (Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin)

**DokTyp**: Ausschussberatung  **DokArt**: APr  **DokDat**: 2026-05-18  **Urheber**: Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz  **vsys**: 7740  **Status**: done

**Lokurl**: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/AusschussPr/dd/dd19-072-bp.pdf

**Stage 0**: pass=False, reason=geo_none, geo_tier=none, title_hit=False

**Akteure handelnd**: Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz (gazetteer)

**Akteure betroffen**: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) (gazetteer, ×4); Alexander Freier-Winterwerb (gazetteer, ×3); Bündnis 90/Die GRÜNEN (Grüne) (gazetteer, ×3); Johannes Kraft (gazetteer, ×2); Alternative für Deutschland (AfD) (gazetteer, ×1)

_(Protokoll-Volltext ausgelassen)_

### 19/3265 – Berliner Open-Source-Gesetz (Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin)

**DokTyp**: Beschlussempfehlung  **DokArt**: Drs  **DokDat**: 2026-05-18  **Urheber**: Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz  **vsys**: 7740  **Status**: done

**Lokurl**: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/DruckSachen/d19-3265.pdf

**Stage 0**: pass=False, reason=geo_none, geo_tier=none, title_hit=False

**Akteure handelnd**: Ausschuss für Digitalisierung und Datenschutz (gazetteer)

**Akteure betroffen**: Bündnis 90/Die GRÜNEN (Grüne) (gazetteer, ×2); Alexander Freier-Winterwerb (gazetteer, ×1); Alternative für Deutschland (AfD) (gazetteer, ×1); Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) (gazetteer, ×1); Johannes Kraft (gazetteer, ×1)

```
Drucksache 19/3265
21.05.2026
19. Wahlperiode

Der stellvertretende Vorsitzende
des Ausschusses für Digitalisierung und
Datenschutz

mehrheitlich mit CDU und SPD gegen
GRÜNE und LINKEbei Enthaltung AfD
An Plen

Beschlussempfehlung

des Ausschusses für Digitalisierung und
Datenschutz
vom 18. Mai 2026

zum

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Drucksache 19/2963
Berliner Open-Source-Gesetz

Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:

Der Antrag – Drucksache 19/2963 – wird abgelehnt.

Berlin, den 18. Mai 2026

Der stellvertretende Vorsitzende
des Ausschusses für Digitalisierung und
Datenschutz

Johannes Kraft
```

### 19/87 – Berliner Open-Source-Gesetz (Gesetz zur Änderung E-Government-Gesetzes Berlin)

**DokTyp**: II. Lesung  **DokArt**: PlPr  **DokDat**: 2026-06-04  **vsys**: 7740  **Status**: done

**Lokurl**: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/PlenarPr/p19-087-wp.pdf

> Abgelehnt

**Stage 0**: pass=False, reason=dokart:PlPr, geo_tier=none, title_hit=False

_(Protokoll-Volltext ausgelassen)_
