| Datum | Frist | Auftraggeber | Titel | Typ | Volumen (gesch./vergeben) | CPV | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| ▶ | 2026-05-19 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal, Standort Lahnstein, Teilbereich: Hafen Oberlahnstein/Hanggarten - Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Leistungen der Tragwerksplanung | can-standard
open |
287.703 € | 71300000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
result Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-09 08:42
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-04-02 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
2026-05-18 00:00
Beschreibung
A. Zu der Maßnahme: Die Stadt Lahnstein ist Teil der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal, einem der bedeutendsten Kulturlandschaftsräume Deutschlands. Ziel der BUGA ist es, nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus, Freiraumqualität und ökologische Aufwertung zu setzen. Am Standort Lahnstein kommt dabei insbesondere der Aufwertung der Rheinuferbereiche sowie der besseren Vernetzung von Stadt, Landschaft und Wasser eine zentrale Bedeutung zu. Im Zuge dessen beabsichtigt die Stadt Lahnstein die gestalterische und funktionale Entwicklung des Hafenbereichs in Oberlahnstein zu einem hochwertigen, öffentlich zugänglichen Freiraum. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung attraktiver Aufenthaltsqualitäten sowie der barrierearmen Anbindung an die bestehende Rheinpromenade und angrenzende Stadträume. Kernbestandteil der Maßnahme ist die Herstellung eines sogenannten "Hanggartens" am Hafenbecken. Dieser soll als terrassierte, landschaftsarchitektonisch gestaltete Grünanlage ausgebildet werden und den vorhandenen Höhenversprung aufnehmen. Vorgesehen sind unter anderem gestufte Sitz- und Aufenthaltsbereiche mit direktem Bezug zum Wasser, begrünte Böschungsstrukturen sowie ein differenziertes Wegekonzept mit barrierefreier Erschließung. Ergänzend sind Maßnahmen zur Ufergestaltung vorgesehen, darunter Sitzstufen am Wasser, Aufenthaltsflächen ("Platz am Wasser") sowie die Ausbildung eines "Grünen Balkons" mit entsprechenden Blickbeziehungen. Die Planung berücksichtigt dabei sowohl gestalterische als auch funktionale Anforderungen wie Erschließung, Verkehrssicherheit und Nutzungsvielfalt. Aufgrund der topographischen Situation sowie der erforderlichen baulichen Eingriffe - insbesondere im Bereich der Böschungsabfangungen (z. B. mittels Stützwänden oder vergleichbaren Konstruktionen), der Ausbildung von Terrassierungen, Wegeführungen und barrierefreien Verbindungen - ist neben der Objektplanung Freianlagen auch die Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 43 HOAI sowie eine Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die statisch relevanten Bauteile erforderlich. Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind: - Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß §43 HOAI, für die konstruktiven Bauwerke und Anlagen innerhalb des Projektgebiets, insbesondere Stützbauwerke, konstruktive Uferbefestigungen sowie ggf. weitere ingenieurtechnische Bauwerke, - Leistungsbild Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI für sämtliche statisch relevanten Bauteile der Ingenieurbauwerke sowie für weitere konstruktive Elemente, soweit diese eine statische Berechnung und Bemessung erfordern. Für die Gesamtmaßnahme der BUGA 2029 am Standort Lahnstein ist bereits ein Generalplaner für die Freianlagen beauftragt. Eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit diesem Generalplaner ist zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen sind in die übergeordnete Planung einzubinden und sowohl gestalterisch als auch funktional auf das Gesamtkonzept der BUGA abzustimmen. Die Planung ist unter Berücksichtigung der besonderen Lage im Rheinvorland sowie der Anforderungen an Hochwasserschutz, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit durchzuführen. Darüber hinaus sind die zeitlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die BUGA 2029 zwingend einzuhalten. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines identitätsstiftenden, qualitätsvollen Freiraums, der sowohl den Anforderungen der BUGA als auch einer langfristigen Nutzung durch die Bevölkerung gerecht wird. B: Optionale Leistung: Molendurchstich (BA 4.1 - Mole): Optional ist die Herstellung eines Molendurchstichs zur Verbesserung der funktionalen und barrierearmen Anbindung zwischen Hafenbereich, Rheinpromenade und Molenhöhenweg vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Öffnung des derzeit räumlich und funktional eingeschränkten Übergangsbereichs am Ende des Hafenbeckens sowie die Aufwertung der stadtseitigen Eingangssituation zur Mole. Durch den Durchstich wird eine direkte, sichere und barrierefreie Verbindung geschaffen und der bislang schwer zugängliche Bereich nachhaltig aufgewertet. Die Maßnahme umfasst insbesondere: - den baulichen Durchbruch des bestehenden Molenwalls (ca. 5,00 m Breite), - die konstruktive Sicherung der angrenzenden Bauwerke, - die Herstellung einer barrierearmen Wegeführung einschließlich Unterführung bzw. abgesenkter Wegeverbindung, - die Ausbildung einer Überführung (Steg) zur Anbindung des Molenhöhenweges, - sowie die gestalterische und funktionale Integration in die bestehenden Freianlagen. Durch die Maßnahme wird der bislang abgeschlossene Raum geöffnet und mit Rheinpromenade, Hafenbereich und Stadt vernetzt. Es entsteht ein attraktiver, gut erreichbarer Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Leistungen sind im Rahmen der Ingenieurbauwerke sowie der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Aufgrund der Eingriffe in bestehende Strukturen sind erhöhte Anforderungen an die statisch-konstruktive Ausbildung sowie die Abstimmung mit dem Bestand zu erwarten. Die Ausführung erfolgt ausschließlich bei gesonderter Beauftragung.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-05-05 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Stadt Lahnstein - Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein: Planungs- und Überwachungsleitungen für Freianlagen | can-standard
neg-w-call |
386.879 € | 71200000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
result Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-09 17:37
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-05-06 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
2026-01-19 00:00
Beschreibung
Die Stadt Lahnstein beabsichtigt die umfassende Neugestaltung des Rheinufers in Niederlahnstein auf einer Strecke von 1,7 km zwischen Stolzenfelsstraße und der Gemarkungsgrenze zu Koblenz. Ziel ist eine nachhaltige, naturnahe und funktionale Umgestaltung des Rheinvorlandes unter besonderer Berücksichtigung der Naherholung, ökologischer Anforderungen sowie einer gestalterisch hochwertigen Freianlage. Die Maßnahme beinhaltet insbesondere die barrierefreie und durchgängige Neuordnung des Geh- und Radweges in enger Verzahnung mit bestehenden Nutzungen durch Fußgänger, Radverkehr, Versorgungsfahrzeuge. Die bestehende Walnussbaumallee wird als ortsbildprägendes Natur- und Kulturgut integriert, erhalten und gesichert. Historischer Hintergrund zur Walnussbaumallee: Die Walnussallee in Niederlahnstein entlang der Rheinpromenade hat eine lange und bedeutende Geschichte. Sie erstreckt sich über etwa 1 bis 1,5 Kilometer und besteht fast ausschließlich aus Walnussbäumen, von denen einige mehr als 100 Jahre alt sind. Diese Allee war früher nicht nur ein idyllischer Spazierweg, sondern auch ein Ort, an dem die Einwohner von Niederlahnstein Bäume ersteigern konnten, um die Nüsse zu ernten und zu verkaufen. Diese Tradition prägte das soziale Leben der Stadt und war ein wichtiger Bestandteil der lokalen Wirtschaft. Heute ist die Allee ein geschütztes Kulturgut und ein beliebter Ort für Spaziergänge mit herrlichem Blick auf das Schloss Stolzenfels. Die Pflege und der Erhalt der Bäume sind daher ein zentraler Bestandteil der Neugestaltung. Um die biologische Vielfalt zu fördern und gleichzeitig den historischen Charakter der Allee zu bewahren, werden bei Ausfall eines Baumes neue Walnussbäume nachgepflanzt. Dies gewährleistet nicht nur den Erhalt der Allee als Naturdenkmal, sondern trägt auch zur Förderung der Biodiversität bei, indem es eine kontinuierliche Lebensgrundlage für verschiedene Tierarten bietet. Im Fokus stehen die Entwicklung einer resilienten Freiraumgestaltung mit ökologisch verträglicher Materialwahl, erosionsverhindernder Bauweise und Anpassung an hochwasserbedingte Anforderungen. Gleichzeitig soll die Biodiversität durch gezielte Maßnahmen wie Blühstreifen, heimische Pflanzungen und Lebensraumstrukturen gestärkt werden. Die Gestaltung erfolgt in Anlehnung an die Planungsziele der Bundesgartenschau 2029, mit dem Ziel einer gestalterischen und funktionalen Einheit.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-04-27 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Neubau Lahnsteg über die Lahn in Lahnstein - Brücke und Radweg | cn-standard
open |
— | 45221100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-09 17:39
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-04-28 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Lahnstein wird einer der Hauptveranstaltungsorte der Bundesgartenschau 2029 sein. Zur Erschließung der BUGA-Ausstellungsflächen in Ober- und Niederlahnstein soll an der Lahnmündung eine neue Fuß- und Radwegebrücke errichtet werden. Sie ist eines der wichtigsten Projekte für das Gelingen der BUGA in Lahnstein. Die neue Lahnquerung ist der Lückenschluss, der nach der Bundesgartenschau zum einen die kürzeste Verbindung der beiden Stadtteile für den Alltagsradverkehr darstellt und zum anderen eine durchgehende Radwegeverbindung der Euroveloroute 15 mit Anschluss an den Radfernweg Deutsche Einheit (D-Route) in Richtung Koblenz und Bad Ems schafft. Die vorgesehene Nutzung des neuen Lahnsteges beschränkt sich ausschließlich auf Fußgänger und Radfahrer. Die Zuwegung über die Hafenmole soll darüber hinaus zur Wartung des Rheinufers und zur Andienung zukünftiger Liegeplätze der Rhein- Schifffahrt durch KFZ befahrbar sein.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-04-27 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Neubau Lahnsteg über die Lahn in Lahnstein - Brücke und Radweg | cn-standard
open |
— | 45221100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-09 17:40
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-04-28 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Lahnstein wird einer der Hauptveranstaltungsorte der Bundesgartenschau 2029 sein. Zur Erschließung der BUGA-Ausstellungsflächen in Ober- und Niederlahnstein soll an der Lahnmündung eine neue Fuß- und Radwegebrücke errichtet werden. Sie ist eines der wichtigsten Projekte für das Gelingen der BUGA in Lahnstein. Die neue Lahnquerung ist der Lückenschluss, der nach der Bundesgartenschau zum einen die kürzeste Verbindung der beiden Stadtteile für den Alltagsradverkehr darstellt und zum anderen eine durchgehende Radwegeverbindung der Euroveloroute 15 mit Anschluss an den Radfernweg Deutsche Einheit (D-Route) in Richtung Koblenz und Bad Ems schafft. Die vorgesehene Nutzung des neuen Lahnsteges beschränkt sich ausschließlich auf Fußgänger und Radfahrer. Die Zuwegung über die Hafenmole soll darüber hinaus zur Wartung des Rheinufers und zur Andienung zukünftiger Liegeplätze der Rhein- Schifffahrt durch KFZ befahrbar sein.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-04-27 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Neubau Lahnsteg über die Lahn in Lahnstein - Brücke und Radweg | cn-standard
open |
— | 45221100 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-09 08:27
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-04-28 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Lahnstein wird einer der Hauptveranstaltungsorte der Bundesgartenschau 2029 sein. Zur Erschließung der BUGA-Ausstellungsflächen in Ober- und Niederlahnstein soll an der Lahnmündung eine neue Fuß- und Radwegebrücke errichtet werden. Sie ist eines der wichtigsten Projekte für das Gelingen der BUGA in Lahnstein. Die neue Lahnquerung ist der Lückenschluss, der nach der Bundesgartenschau zum einen die kürzeste Verbindung der beiden Stadtteile für den Alltagsradverkehr darstellt und zum anderen eine durchgehende Radwegeverbindung der Euroveloroute 15 mit Anschluss an den Radfernweg Deutsche Einheit (D-Route) in Richtung Koblenz und Bad Ems schafft. Die vorgesehene Nutzung des neuen Lahnsteges beschränkt sich ausschließlich auf Fußgänger und Radfahrer. Die Zuwegung über die Hafenmole soll darüber hinaus zur Wartung des Rheinufers und zur Andienung zukünftiger Liegeplätze der Rhein- Schifffahrt durch KFZ befahrbar sein.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-04-01 22:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | BUGA 2029 Oberes Mittelrheintal, Standort Lahnstein, Teilbereich: Hafen Oberlahnstein/Hanggarten - Planungsleistungen für Ingenieurbauwerke und Leistungen der Tragwerksplanung | cn-standard
open |
— | 71300000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-12 08:51
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-04-02 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
A. Zu der Maßnahme: Die Stadt Lahnstein ist Teil der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal, einem der bedeutendsten Kulturlandschaftsräume Deutschlands. Ziel der BUGA ist es, nachhaltige Impulse für Stadtentwicklung, Tourismus, Freiraumqualität und ökologische Aufwertung zu setzen. Am Standort Lahnstein kommt dabei insbesondere der Aufwertung der Rheinuferbereiche sowie der besseren Vernetzung von Stadt, Landschaft und Wasser eine zentrale Bedeutung zu. Im Zuge dessen beabsichtigt die Stadt Lahnstein die gestalterische und funktionale Entwicklung des Hafenbereichs in Oberlahnstein zu einem hochwertigen, öffentlich zugänglichen Freiraum. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung attraktiver Aufenthaltsqualitäten sowie der barrierearmen Anbindung an die bestehende Rheinpromenade und angrenzende Stadträume. Kernbestandteil der Maßnahme ist die Herstellung eines sogenannten "Hanggartens" am Hafenbecken. Dieser soll als terrassierte, landschaftsarchitektonisch gestaltete Grünanlage ausgebildet werden und den vorhandenen Höhenversprung aufnehmen. Vorgesehen sind unter anderem gestufte Sitz- und Aufenthaltsbereiche mit direktem Bezug zum Wasser, begrünte Böschungsstrukturen sowie ein differenziertes Wegekonzept mit barrierefreier Erschließung. Ergänzend sind Maßnahmen zur Ufergestaltung vorgesehen, darunter Sitzstufen am Wasser, Aufenthaltsflächen ("Platz am Wasser") sowie die Ausbildung eines "Grünen Balkons" mit entsprechenden Blickbeziehungen. Die Planung berücksichtigt dabei sowohl gestalterische als auch funktionale Anforderungen wie Erschließung, Verkehrssicherheit und Nutzungsvielfalt. Aufgrund der topographischen Situation sowie der erforderlichen baulichen Eingriffe - insbesondere im Bereich der Böschungsabfangungen (z. B. mittels Stützwänden oder vergleichbaren Konstruktionen), der Ausbildung von Terrassierungen, Wegeführungen und barrierefreien Verbindungen - ist neben der Objektplanung Freianlagen auch die Planung von Ingenieurbauwerken gemäß § 43 HOAI sowie eine Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die statisch relevanten Bauteile erforderlich. Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind: - Leistungsbild Ingenieurbauwerke gemäß §43 HOAI, für die konstruktiven Bauwerke und Anlagen innerhalb des Projektgebiets, insbesondere Stützbauwerke, konstruktive Uferbefestigungen sowie ggf. weitere ingenieurtechnische Bauwerke, - Leistungsbild Tragwerksplanung gemäß §51 HOAI für sämtliche statisch relevanten Bauteile der Ingenieurbauwerke sowie für weitere konstruktive Elemente, soweit diese eine statische Berechnung und Bemessung erfordern. Für die Gesamtmaßnahme der BUGA 2029 am Standort Lahnstein ist bereits ein Generalplaner für die Freianlagen beauftragt. Eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit diesem Generalplaner ist zwingend erforderlich. Die zu vergebenden Leistungen sind in die übergeordnete Planung einzubinden und sowohl gestalterisch als auch funktional auf das Gesamtkonzept der BUGA abzustimmen. Die Planung ist unter Berücksichtigung der besonderen Lage im Rheinvorland sowie der Anforderungen an Hochwasserschutz, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit durchzuführen. Darüber hinaus sind die zeitlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die BUGA 2029 zwingend einzuhalten. Ziel der Maßnahme ist die Schaffung eines identitätsstiftenden, qualitätsvollen Freiraums, der sowohl den Anforderungen der BUGA als auch einer langfristigen Nutzung durch die Bevölkerung gerecht wird. B: Optionale Leistung: Molendurchstich (BA 4.1 - Mole): Optional ist die Herstellung eines Molendurchstichs zur Verbesserung der funktionalen und barrierearmen Anbindung zwischen Hafenbereich, Rheinpromenade und Molenhöhenweg vorgesehen. Ziel der Maßnahme ist die Öffnung des derzeit räumlich und funktional eingeschränkten Übergangsbereichs am Ende des Hafenbeckens sowie die Aufwertung der stadtseitigen Eingangssituation zur Mole. Durch den Durchstich wird eine direkte, sichere und barrierefreie Verbindung geschaffen und der bislang schwer zugängliche Bereich nachhaltig aufgewertet. Die Maßnahme umfasst insbesondere: - den baulichen Durchbruch des bestehenden Molenwalls (ca. 5,00 m Breite), - die konstruktive Sicherung der angrenzenden Bauwerke, - die Herstellung einer barrierearmen Wegeführung einschließlich Unterführung bzw. abgesenkter Wegeverbindung, - die Ausbildung einer Überführung (Steg) zur Anbindung des Molenhöhenweges, - sowie die gestalterische und funktionale Integration in die bestehenden Freianlagen. Durch die Maßnahme wird der bislang abgeschlossene Raum geöffnet und mit Rheinpromenade, Hafenbereich und Stadt vernetzt. Es entsteht ein attraktiver, gut erreichbarer Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Leistungen sind im Rahmen der Ingenieurbauwerke sowie der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Aufgrund der Eingriffe in bestehende Strukturen sind erhöhte Anforderungen an die statisch-konstruktive Ausbildung sowie die Abstimmung mit dem Bestand zu erwarten. Die Ausführung erfolgt ausschließlich bei gesonderter Beauftragung.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-03-16 23:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Stadt Lahnstein - Machbarkeitsstudie für das Hallenbad Lahnstein | cn-standard
neg-w-call |
— | 71300000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-09 09:31
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-03-17 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
1. Ausgangssituation Das Hallenbad der Stadt Lahnstein wurde 1976 erstmalig in Betrieb genommen und wird somit in diesem Jahr 50 Jahre alt. Um sich über den Gesamtzustand des Bades einen Überblick zu verschaffen wurde bereits im Jahr 2021 eine Studie zur Bestandsbewertung durch das Büro Krieger Architekten Ingenieure GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro PEC erstellt. Hinsichtlich der Einzelheiten der Maßnahme nehmen wir auf die Bestandsbewertung der Ingenieurbüros Bezug, die als Maßnahme im Sinne von § 7 Absatz 1 VgV zur Vermeidung einer Wettbewerbsverzerrung zur Verfügung gestellt wird. Eine Präferenz der vergebenden Stelle für die Beauftragung der vorbefassten Büros besteht nicht. In die Studie zur Bestandsbewertung offenbarte zahlreiche bauliche und technische Defizite und empfahl zwingend eine mittel- bis langfristige Generalsanierung des Hallenbades. Aus diesem Grund beabsichtigt die Stadt Lahnstein die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Diese soll eine Entscheidungshilfe für die Weiterführung des Projektes vor Beginn der eigentlichen Planungsarbeiten darstellen. Es ist zu prüfen, ob eine grundlegende Generalsanierung des bestehenden Bades oder ein vollständiger Neubau an selber Stelle die wirtschaftlichere und nachhaltigere Lösung darstellt. 2. Aufgabenbeschreibung In die Betrachtung mit aufgenommen werden könnte beispielsweise der mögliche Erhalt des als sogenannte "weiße Wanne" hergestellten Kellers des Bades. Weiterhin wären z.B. Erweiterungsmöglichkeiten, gemäß den Vorgaben der KOK (Koordinierungskreis Bäder) Richtlinie für den Bäderbau, die Größe der Dusche- und Umkleidebereiche einschließlich der Barrierefreiheit und die Breite der Becken Umgegend zu überprüfen. Zudem könnte hinsichtlich der Vergrößerung und Neugestaltung des Kleinkinderbereiches und eventuell über ein separates Sprungbecken nachgedacht werden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie sollen insbesondere diese vier Varianten untersucht werden: - 1. Variante: Abriss und Neubau des Hallenbades - 2. Variante: Generalsanierung des Hallenbades - 3. Variante: Generalsanierung oder Neubau des Hallenbades mit Erweiterung eines Außenbeckens zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - 4. Variante Verlegung des Hallenbades zum Freibad zur Nutzung als Ganzjahresbad unter Berücksichtigung etwaiger Erweiterungsflächen - Optional: Möglichkeiten einer 5. Variante in Abstimmung mit dem Auftraggeber Die Erstellung einer Kostenschätzung sowie die Ermittlung der Lebenszykluskosten für die verschiedenen Varianten soll ebenfalls erfolgen. Vorgesehen sind bis zu drei Präsenztermine zur Vorstellung der Ergebnisse beim Auftraggeber und in Gremien. Unterlagen sollen digital bereitgestellt werden. Es wird verwiesen auf die Leistungsbeschreibung.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-06 23:00:00+00:00 | — | Stadt Lahnstein | Ertüchtigung und Optimierung der Schlammbehandlung der Kläranlage Lahnstein/Braubach, Los 1: Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Planung maschinentechnischer Ausrüstung/EMSR Technik/Elektrotechnik | cn-standard
neg-w-call |
— | 71300000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-12 09:13
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-07 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Die Stadtverwaltung Lahnstein betreibt die Zentralkläranlage Lahnstein-Braubach mit einer Ausbaugröße von 45.000 EW und einer Auslastung von im Mittel ca. 20.000 EW im Jahr 2022. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen im Bereich der mechanischen und biologischen Reinigungsstufe umgesetzt, die zur Verbesserung der Reinigungsleistungen und zur Energieoptimierung beitragen sollten. Die Stadt Lahnstein, Wirtschaftsbetriebe Abwasserbeseitigung beabsichtigt nun, auch die Anlagenteile im Bereich der Schlammbehandlung und Klärgasverwertung, der Energiebereitstellung für Strom und Wärme sowie für das Betriebsgebäude zu optimieren. Im Jahr 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Ertüchtigung und Optimierung der Schlammbehandlung der Kläranlage Lahnstein/Braubach durch das Ingenieurbüro Enno Leonhard erstellt. Die Machbarkeitsstudie sowie die Präsentation zur Schlammbehandlung vom 27.03.2025 sind Bestandteil der Vergabeunterlagen und Grundlage der Ausschreibung. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind im Rahmen der Angebotsbearbeitung und im Rahmen der späteren Auftragsdurchführung zu prüfen und zu evaluieren. Weitere Varianten zu den einzelnen Objekten/Anlagen sollen untersucht werden. Eine Heizung mit Flüssiggas, wie es sich aus der Machbarkeitsstudie gibt, ist seitens der Stadtverwaltung nicht vorgesehen. Die anrechenbaren Kosten (netto) betragen voraussichtlich: Maschinelle Schlammeindickung, KG 400, Anlagengruppe 7: 220.000,00 EUR; Neues BHKW, KG 400, Anlagengruppe 2 und 4: 250.000,00 EUR; Heizungsanlage neu mit (Flüssig)- Gas, KG 400, Anlagengruppe 2 und 4: 180.000,00 EUR; Schlammaustrag, KG 400, Anlagengruppe 7: 50.000,00 EUR; Neubau Vor- und Nacheindicker, KG 300: 750.000,00 EUR; Faulbehältersanierung, KG 300: 225.000,00 EUR; KG 400, Anlagengruppe 7: 225.000,00 EUR; Neue Klärgasfackel, KG 400, Anlagengruppe 7: 40.000,00 EUR.
Organisationen
Lose
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