| Datum | Frist | Auftraggeber | Titel | Typ | Volumen (gesch./vergeben) | CPV | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| ▶ | 2026-05-28 22:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | GKW Bitterfeld-Wolfen - Erweiterung Klärwerk Generalplanerleistungen | cn-standard
neg-w-call |
— | 71000000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-09 08:38
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-05-29 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
GKW Bitterfeld-Wolfen - Erweiterung Klärwerk Generalplanerleistungen LPH 5-9
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-05-12 22:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Projekt Phoenix - Vergabe von Planung und Ausführung von Erd- und Betonarbeiten zum Bau einer Chemikalien-Dosieranlage mit Lagertanks | cn-standard
open |
— | 45252127 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-09 17:34
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-05-13 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Das 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Für den Betrieb der am Standort vorhandenen anaeroben Abwasserbehandlung, sowie der Biogasbehandlung werden drei neue Dosieranlagen errichtet. Für das Vorhaben wurde nach erfolgter Genehmigungsplanung, die zum Bau und Betrieb erforderliche Genehmigung erteilt. Die neu zu errichtenden Dosieranlagen bestehen aus einer LKW-Entladefläche, Befüllschränke zur Entladung der Chemikalien, Chemikalienlagertanks, sowie den Dosierstationen. Die Dosieranlagen haben die bedarfsgerechte Dosierung der zur Abwasserbehandlung erforderlichen Chemikalienmengen zur Aufgabe. Für die Errichtung der Lagertanks ist ein Betonfundament erforderlich. Dieses ist nach Vorgabe des Auftraggebers zu Belastungsangaben und Raumbemessung zu planen und zu errichten. Vom Auftragnehmer ist eine WHG-konforme LKW-Verladefläche mit Rückhalteschacht für das Befüllen der Lagertanks, zur Aufstellung von drei Befüllschränken entsprechende Aufstellflächen sowie weitere Fundamente für den erforderlichen Stahlbau zu planen, zu errichten und die zur Abnahme durch einen WHG-Sachverständigen erforderlichen Dokumente vollständig bereitzustellen.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-05-05 22:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Projekt Phoenix - Vergabe von Planung und Ausführung von Erd- und Betonarbeiten zum Bau einer Chemikalien-Dosieranlage mit Lagertanks | cn-standard
neg-w-call |
— | 45252127 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-09 17:37
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-05-06 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Das 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Für den Betrieb der am Standort vorhandenen anaeroben Abwasserbehandlung, sowie der Biogasbehandlung sind drei neue Dosieranlagen zu errichten. Für das Vorhaben wurde nach erfolgter Genehmigungsplanung, die zum Bau und Betrieb erforderliche Genehmigung erteilt. Die neu zu errichtenden Dosieranlagen bestehen aus einer LKW-Entladefläche, Befüllschränke zur Entladung der Chemikalien, Chemikalienlagertanks, sowie den Dosierstationen. Die Dosieranlagen haben die bedarfsgerechte Dosierung der zur Abwasserbehandlung erforderlichen Chemikalienmengen zur Aufgabe. Für die Errichtung der Lagertanks ist eine Betonfläche vorgesehen. Diese wird nach Vorgabe des Auftragnehmers zu Belastungsangaben und Raumbemessung bauseits geplant und errichtet. Die Chemikaliendosierungen werden in das bestehende Wärmetauschergebäude installiert. Die neuen Dosierstationen müssen mit den vorhandenen Dosierleitungen fachgerecht verbunden werden. Zukünftig werden noch 2 neue Anaerobreaktoren an einem etwas entfernt liegenden Standort errichtet. Die Chemikaliendosierung soll, mittels Transferpumpen, auch die Chemikalien für diese neuen Reaktoren zur Verfügung stellen. Vom Auftragnehmer ist zudem ein Konzept für einen Übergangsbetrieb zu erarbeiten, das einen unterbrechungsfreien Dosierbetrieb für den Zeitraum die Demontage der Bestandsanlage und der Montage der neuen Dosieranlagen beschreibt. Der Rückbau der Altanlage ist Bestandteil der vorliegenden Anfrage. Die elektrotechnische Einbindung der zu liefernden Komponenten hat der Auftragnehmer in dem vorhandenen Schaltraum des Wärmetauschergebäudes vorzunehmen. Die neue Anlagentechnik wird in die vorhandene Steuerung des GKW integriert. Hierzu ist vom Auftragnehmer eine vollständige Messstellen- und Verbraucherliste und eine Steuerungsbeschreibung zu erstellen und frühzeitig bereitzustellen. Die Anpassung des Steuerungsprogramms erfolgt durch den Auftraggeber.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-05-05 22:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Projekt Phoenix - Vergabe von Planung und Ausführung von Erd- und Betonarbeiten zum Bau einer Chemikalien-Dosieranlage mit Lagertanks | cn-standard
neg-w-call |
— | 45252127 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-09 17:34
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-05-06 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Das 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Für den Betrieb der am Standort vorhandenen anaeroben Abwasserbehandlung, sowie der Biogasbehandlung sind drei neue Dosieranlagen zu errichten. Für das Vorhaben wurde nach erfolgter Genehmigungsplanung, die zum Bau und Betrieb erforderliche Genehmigung erteilt. Die neu zu errichtenden Dosieranlagen bestehen aus einer LKW-Entladefläche, Befüllschränke zur Entladung der Chemikalien, Chemikalienlagertanks, sowie den Dosierstationen. Die Dosieranlagen haben die bedarfsgerechte Dosierung der zur Abwasserbehandlung erforderlichen Chemikalienmengen zur Aufgabe. Für die Errichtung der Lagertanks ist eine Betonfläche vorgesehen. Diese wird nach Vorgabe des Auftragnehmers zu Belastungsangaben und Raumbemessung bauseits geplant und errichtet. Die Chemikaliendosierungen werden in das bestehende Wärmetauschergebäude installiert. Die neuen Dosierstationen müssen mit den vorhandenen Dosierleitungen fachgerecht verbunden werden. Zukünftig werden noch 2 neue Anaerobreaktoren an einem etwas entfernt liegenden Standort errichtet. Die Chemikaliendosierung soll, mittels Transferpumpen, auch die Chemikalien für diese neuen Reaktoren zur Verfügung stellen. Vom Auftragnehmer ist zudem ein Konzept für einen Übergangsbetrieb zu erarbeiten, das einen unterbrechungsfreien Dosierbetrieb für den Zeitraum die Demontage der Bestandsanlage und der Montage der neuen Dosieranlagen beschreibt. Der Rückbau der Altanlage ist Bestandteil der vorliegenden Anfrage. Die elektrotechnische Einbindung der zu liefernden Komponenten hat der Auftragnehmer in dem vorhandenen Schaltraum des Wärmetauschergebäudes vorzunehmen. Die neue Anlagentechnik wird in die vorhandene Steuerung des GKW integriert. Hierzu ist vom Auftragnehmer eine vollständige Messstellen- und Verbraucherliste und eine Steuerungsbeschreibung zu erstellen und frühzeitig bereitzustellen. Die Anpassung des Steuerungsprogramms erfolgt durch den Auftraggeber.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-03-30 22:00:00+00:00 | 2026-05-04 10:00 | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Liefervertrag Weißfeinkalk Lieferung von ca. 850 t Weißfeinkalk über in der Regel wöchentliche Teillieferungen im Lieferjahr 05/2026 - 05/2027 | cn-standard
open |
— | 44921200 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Angebotsfrist
2026-05-04 10:00 Harvested
2026-06-12 08:52
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-03-31 00:00
→
Angebotsfrist
2026-05-04 10:00
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Die GKW -Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH betreibt ein Klärwerk, in dem ein komplexes Gemisch aus industriellem, kommunalem Abwasser sowie kontaminiertem Grundwasser behandelt wird. Gegenstand der Ausschreibung ist die Vergabe der Lieferleistung Weißfeinkalk. Die genaue Liefermenge schwankt jährlich. Der Weißfeinkalk ist chargenweise in einzelnen Teillieferungen zu liefern. Die konkreten Mengen der einzelnen Teillieferungen werden in der Regel wöchentlich vom Auftraggeber abgerufen. Das Produkt wird zur Herstellung von Kalkmilch für die Behandlung von Abwasser verwendet.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-21 23:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Natronlauge 50% techn. EN896 | cn-standard
open |
— | 24311521 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-12 09:08
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-22 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Die GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH (im Folgenden: Auftraggeberin) reinigt neben industriellen Abwässern des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde. Die Auftraggeberin plant, im Wege eines offenen Verfahrens nach § 15 VgV den Betriebsstoff Natronlauge 50% techn. EN 896 zu beschaffen. Diesen benötigt sie für die anaerobe Abwasserbehandlung, Abluftreinigung, Gaswäsche sowie Klärschlammbehandlung.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-21 23:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Rahmenvereinbarung zur Lieferung von Natronlauge 50% techn. EN896 | cn-standard
open |
— | 24311521 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
open Harvested
2026-06-12 08:53
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-22 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Die GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH (im Folgenden: Auftraggeberin) reinigt neben industriellen Abwässern des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde. Die Auftraggeberin plant, im Wege eines offenen Verfahrens nach § 15 VgV den Betriebsstoff Natronlauge 50% techn. EN 896 zu beschaffen. Diesen benötigt sie für die anaerobe Abwasserbehandlung, Abluftreinigung, Gaswäsche sowie Klärschlammbehandlung.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2025-11-06 23:00:00+00:00 | — | GKW - Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen GmbH | Projekt Phoenix - Vergabe von Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Biogasentschwefelungsanlage | cn-standard
neg-w-call |
— | 45252127 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
32014L0024 Verfahrensart
neg-w-call Harvested
2026-06-12 09:10
Zeitlinie
Veröffentlichung
2025-11-07 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Das 1994 in Betrieb genommene Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen zählt zu den modernsten und größten Kläranlagen in Mitteldeutschland. Hier werden neben der in Bezug auf die Reinigungsleistung dominierenden Behandlung industrieller und gewerblicher Abwässer der Chemieregion in und um Bitterfeld-Wolfen auch kommunale Abwässer aus dem Einzugsgebiet des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde gereinigt. Darüber hinaus ist die Anlage im Bereich der Grundwasseraufbereitung am Standort eingebunden. Seit dem Jahr 2012 wird das Abwasser eines Methylcellulose-Herstellers anaerob vorbehandelt, dabei entsteht Biogas, dass in Blockheizkraftwerke (BHKW) zu Strom und Wärme umgewandelt wird. Bevor eine Verwertung des Biogases möglich ist, muss aus dem Biogas Schwefelwasserstoff (H2S) entfernt werden. Dazu wurde bereits im Jahr 2020 eine erste neue Biogasentschwefelungsanlage errichtet und in Betrieb genommen. Im Jahr 2019 wurde, im Rahmen des Erweiterungsprojekts Phoenix, im Labormaßstab, geprüft ob noch weitere Abwässer für eine anaerobe Vorbehandlung geeignet sind. Als Ergebnis daraus, wurde im Jahr 2024 ein neuer Abwasserstrom, das Abwasser eines Membran- und Ionenaustauscherharz-Herstellers, der anaeroben Vorbehandlung zugegeben. Das MIA-Abwasser ist gekennzeichnet durch eine hohe Konzentration an sehr gut abbaubaren CSB und eine hohe Sulfatkonzentration, die im Mittel 2.600 mg/l beträgt. Berechnungen haben ergeben, dass im Biogas H2S-Konzentrationen von bis zu 70.000 ppm auftreten können, je nachdem wie groß der Anteil des MIA-Abwassers an der Gesamtabwassermenge ist. In der im Jahr 2020 errichtete Biogasentschwefelungsanlage wird eine zweistufige chemisch-biologische Wäsche eingesetzt. Die erste Waschstufe erfolgt im Gegenstrom durch Kontakt des Biogases mit einer leicht alkalischen Waschlösung (NaOH), dort wird das H2S als Natriumsulfid bzw. Natriumhydrogensulfid gebunden. Das gereinigte Biogas verlässt die Waschkolonne Richtung Gaskonditionierung und die mit Natriumsulfid/Natriumhydrogensulfid angereicherte Waschflüssigkeit gelangt in die zweite Stufe, wo unter Zugabe von Sauerstoff (Belüftung) das Sulfid durch Mikroorganismen zu elementarem Schwefel oxidiert wird. Dabei entsteht wieder Natronlauge für die alkalische Waschlösung, die in die erste Stufe zurückgeführt wird. Der geringe Verlust an Alkalinität muss durch NaOH-Dosierung ausgeglichen werden. Die gesamte Menge an MIA-Abwasser kann erst anaerob vorbehandelt werden, nachdem eine zweite Biogasentschwefelungsanlage errichtet wurde. Diese zweite Biogasentschwefelungsanlage ist Gegenstand dieses Vergabeverfahren. Aufgabe des Bieters ist es, anhand der Auslegungsdaten, eine zweite funktionsbereite Biogasentschwefelungsanlage auszulegen und zu dimensionieren, so dass sie zusammen mit der vorhandenen Anlage, in der Lage ist die H2S-Konzentrationen und -Frachten zu verarbeiten. Für die neu zu errichtende Gasentschwefelungsanlage muss ebenfalls eine zweistufige chemisch-biologische Wäsche eingesetzt werden.
Organisationen
Lose
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