| Datum | Frist | Auftraggeber | Titel | Typ | Volumen (gesch./vergeben) | CPV | |||||||||||||||||||||||||
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| ▶ | 2026-03-30 22:00:00+00:00 | — | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) | 3626S72251 - Mental Models von Rezipient*innen - Wie ordnen Zielgruppen von Strahlenschutzinformationen ihr Wissen über Strahlung? | cn-standard
de-open |
— | 79311000 | ||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
de-uvgo Verfahrensart
de-open Harvested
2026-06-09 09:25
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-03-31 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Ein wesentlicher Bestandteil des Strahlenschutzes ist es, die Öffentlichkeit über Strahlenwirkungen, Strahlenrisiken und ein adäquates Strahlenschutzverhalten zu informieren. Hierfür ist es entscheidend, die Kommunikation an der Art und Weise auszurichten, wie Rezipierende Strahlenthemen kognitiv erfassen und anordnen. Die Gestaltung und Vermittlung von Informationen zu Strahlenthemen, insbesondere deren inhaltliche Strukturierung und Verbindung, erfolgen bislang vor allem auf der Grundlage inhaltlich-fachlicher Einteilung aus Sicht des Strahlenschutzes. Zu Perspektiven aus der Bevölkerung werden dabei Annahmen auf Basis kommunikations- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse getroffen und umgesetzt. Falls die Informationsgestaltung und -vermittlung nicht den tatsächlichen Assoziationen und Relevanzen von Rezipierenden entspricht, kann dies auf deren Seite zu Missverständnissen und Fehlkonzeptionen führen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des Forschungsvorhabens, die auf Strahlung bezogenen Konzeptionen und kognitiven Strukturierungen von Rezipierenden zu erfassen und in Form von Mental Models darzustellen. Mental Models beschreiben die Art und Weise, wie Menschen Gegenstände und Informationen in ihrem Bewusstsein strukturieren. Sie sollen aufzeigen, wie Laien verschiedene Informationen zu (unterschiedlichen) Strahlenthemen anordnen und miteinander verknüpfen würden. Ob die Verknüpfungen richtig oder falsch sind, ist dabei zweitranging. Vielmehr soll das Verständnis von Strahlung auf diese Weise in Form von Mental Models erschlossen und visualisiert werden, um mehr darüber zu erfahren, wie sich Rezipierende das Thema Strahlung kognitiv erschließen. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Informationen zum Strahlenschutz (zum Beispiel auf Webseiten von BMUKN und BfS, in Broschüren, Vorträgen, Pressearbeit, etc.) den Wahrnehmungen und Vorstellungen von Rezipierenden entsprechend besser sortiert, strukturiert und gestaltet werden können, um von diesen leichter erfasst und nachvollzogen werden zu können. Sie dienen Akteuren des Strahlenschutzes als wichtige Grundlage für die Informationsarbeit, um von einer Erläuterung von Strahlenschutzthemen „aus Innensicht“ zu einer stärkeren Orientierung an den spezifischen Wahrnehmungen und Denkmustern von Rezipierenden zu gelangen. So wird eine besser an die Perspektiven von Rezipierenden angepasste Strahlenschutzkommunikation ermöglicht. Basierend auf den Mental Models entwickelt das Vorhaben Handlungsempfehlungen, die vom BfS und dem BMUKN als Orientierung zu einer stärker an den Perspektiven von Rezipierenden orientierten Gestaltung der Kommunikation genutzt werden können. Grundlage für die Aufgabenwahrnehmung von BMUKN/ BfS ist nach Maßgabe des Strahlenschutzrechts der jeweils aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik. Die vom BMUKN/BfS in Auftrag gegebenen Untersuchungen, Studien und Gutachten müssen daher vom vorliegenden Stand von Wissenschaft und Technik auf dem jeweils zu bearbeitenden Aufgabengebiet ausgehen.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-26 23:00:00+00:00 | — | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) | 3624SNA303 - Internationale Machbarkeitsstudie für eine interdisziplinäre Studie zur Untersuchung eines Zusammenhangs zwischen Umwelt-, genetischen Faktoren und Leukämie in B-Zell ALL Patienten | cn-standard
de-open |
— | 73110000 | ||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
de-uvgo Verfahrensart
de-open Harvested
2026-06-12 09:07
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-27 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Die Entstehung von Leukämien im Kindesalter ist komplex und multifaktoriell. Es spielen genetische Veranlagungen, endogene Faktoren sowie äußere Umwelteinflüsse eine Rolle. Trotz umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen sind die genauen Ursachen und das Zusammenspiel dieser Faktoren bislang nicht vollständig geklärt. Epidemiologische Studien, Beobachtungsstudien am Menschen, zeigten in der Vergangenheit jedoch einen statistischen Zusammenhang zwischen Leukämien im Kindesalter und der Exposition gegenüber extrem niederfrequenten Magnetfeldern (ELF-MF). Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat basierend auf diesen Ergebnissen Magnetfelder als „möglicherweise krebserregend“ (IARC-Klassifikation 2B) eingestuft. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber ELF-MF und dem Risiko von Leukämien bei Kindern kann jedoch nach aktuellem Stand der Forschung nicht eindeutig bestätigt werden. Es ist außerdem unklar, inwieweit genetische Faktoren, wie die spezifische Translokation ETV6-RUNX1 oder bestimmte vererbbare Mutationen in bekannten Suszeptibilitätsgenen, die Sensitivität gegenüber Umweltfaktoren wie ELF-MF beeinflussen. Aus Sicht des Strahlenschutzes besteht hier Forschungsbedarf. Der Zusammenhang zwischen Expositionen gegenüber ELF-MF, anderen Umweltrisikofaktoren, genetischen Faktoren und Leukämie im Kindesalter soll in einer Studie mit Patienten untersucht werden, die an akuter lymphatischer Leukämie (ALL) erkrankt sind. Im Rahmen des abgeschlossenen Forschungsvorhabens 3620S92412 des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wurde für Deutschland untersucht, ob es möglich ist, Daten von Kindern mit ALL aus verschiedenen Kliniken zusammenzuführen und ihre Magnetfeld-Exposition mithilfe von Geodaten und Messungen zu bestimmen. Aufgrund der niedrigen Fallzahlen von Kindern mit B-Zell-ALL und einer spezifischen genetischen Subgruppe sowie der geringen Prävalenz an Haushalten mit erhöhter Magnetfeld-Exposition ist eine solche Studie jedoch auf nationaler Ebene in Deutschland kaum realisierbar. Als Alternative soll im Rahmen dieses Forschungsvorhabens eine internationale Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Hierbei sollen auch Daten aus anderen europäischen Ländern einbezogen werden, um zu prüfen, ob eine internationale interdisziplinäre Studie (mit Expertise in pädiatrischer Onkologie, Molekularbiologie, Epidemiologie und Expositionserfassung) realisierbar ist und ob aussagekräftige Ergebnisse zu erwarten sind. Zu untersuchen ist die Möglichkeit, diese Studie in laufende europäische klinische ALL-Studien zu integrieren. Hierzu sind Kontakte zu Studienzentren sowie die Klärung datenschutzrechtlicher und ethischer Fragen erforderlich. In der Machbarkeitsstudie wird außerdem eine Planung für eine internationale Pilotstudie erstellt, die unter anderem eine Fallzahlschätzung und eine Methodik zur Erfassung bzw. Schätzung der ELF-MF-Exposition umfasst. Zusätzlich soll geprüft werden wie weitere mögliche Umweltrisikofaktoren wie eine Exposition gegenüber Radon und ionisierender Strahlung von Kernkraftwerken berücksichtigt werden können. Abschließend sollen Empfehlungen für die Durchführung der Pilotstudie sowie einer möglichen Hauptstudie erarbeitet werden. Ziel ist es, mittels der gewonnenen Daten verschiedene Risikofaktoren, wie ELF-MF, mit genetischen Faktoren, wie dem molekulargenetischen Subtyp der ALL, zu korrelieren. Bei dem vorliegenden Vorhaben handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie. Sie dient zur Überprüfung, ob eine interdisziplinäre Hauptstudie durchgeführt werden kann und ob aussagekräftige bzw. statistisch belastbare Ergebnisse zu erwarten sind.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-08 23:00:00+00:00 | — | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) | 3623SNA406 - Zellkulturstudie zum Einfluss niederfrequenter Magnetfelder auf zellulären oxidativen Stress | cn-standard
de-open |
— | 73100000 | ||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
change Rechtsgrundlage
de-uvgo Verfahrensart
de-open Harvested
2026-06-09 17:41
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-09 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Oxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen statischer- und niederfrequenter Magnetfelder erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Hierfür sollen humane Zellen unterschiedlichen Ursprungs (Neurone, Leukozyten, Leberzellen) eingesetzt- und mittels Expositionsanlage mit niederfrequenten Magnetfeldern befeldet werden. Endpunkte sind valide Biomarker für oxidativen Stress und DNA-Einzel- und -Doppelstrangbrüche, die quantitativ bestimmt werden müssen. Die Ergebnisse des Vorhabens sind für eine weitere Verbesserung des Strahlenschutzes und der Strahlenschutzvorsorge erforderlich.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-08 23:00:00+00:00 | — | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) | 3623SNA406 - Zellkulturstudie zum Einfluss niederfrequenter Magnetfelder auf zellulären oxidativen Stress | cn-standard
de-open |
— | 73100000 | ||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
competition Rechtsgrundlage
de-uvgo Verfahrensart
de-open Harvested
2026-06-12 09:13
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-09 00:00
→
Angebotsfrist
—
→
Zuschlagsentscheid
—
→
Vertragsschluss
—
Beschreibung
Oxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen statischer- und niederfrequenter Magnetfelder erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Hierfür sollen humane Zellen unterschiedlichen Ursprungs (Neurone, Leukozyten, Leberzellen) eingesetzt- und mittels Expositionsanlage mit niederfrequenten Magnetfeldern befeldet werden. Endpunkte sind valide Biomarker für oxidativen Stress und DNA-Einzel- und -Doppelstrangbrüche, die quantitativ bestimmt werden müssen. Die Ergebnisse des Vorhabens sind für eine weitere Verbesserung des Strahlenschutzes und der Strahlenschutzvorsorge erforderlich.
Organisationen
Lose
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| ▶ | 2026-01-08 23:00:00+00:00 | — | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) | 3623SNA406 - Zellkulturstudie zum Einfluss niederfrequenter Magnetfelder auf zellulären oxidativen Stress | cn-standard
de-open |
— | 73100000 | ||||||||||||||||||||||||
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Form-Typ
change Rechtsgrundlage
de-uvgo Verfahrensart
de-open Harvested
2026-06-12 09:01
Zeitlinie
Veröffentlichung
2026-01-09 00:00
→
Angebotsfrist
—
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Zuschlagsentscheid
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Vertragsschluss
—
Beschreibung
Oxidativer Stress wird in vielen Studien der letzten 25 Jahre als Teil eines möglichen Wirkmechanismus postuliert, der gesundheitliche Wirkungen statischer- und niederfrequenter Magnetfelder erklären soll. Dabei wird angenommen, dass die Exposition zu einem Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden chemischen Spezies in der Zelle führt und durch Schädigung funktioneller Biomoleküle (DNA, Proteine, Lipide) Krankheiten wie Krebs und neurogenerative Erkrankungen begünstigt. Wissenschaftlich wurde bisher kein solcher Zusammenhang nachgewiesen. Um die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern und Veränderungen des zellulären oxidativen Gleichgewichts zu untersuchen, wird eine Zellkulturstudie angestrebt. Hierfür sollen humane Zellen unterschiedlichen Ursprungs (Neurone, Leukozyten, Leberzellen) eingesetzt- und mittels Expositionsanlage mit niederfrequenten Magnetfeldern befeldet werden. Endpunkte sind valide Biomarker für oxidativen Stress und DNA-Einzel- und -Doppelstrangbrüche, die quantitativ bestimmt werden müssen. Die Ergebnisse des Vorhabens sind für eine weitere Verbesserung des Strahlenschutzes und der Strahlenschutzvorsorge erforderlich.
Organisationen
Lose
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